Was wir wollen:

Die Aufgabe der WKO (unserer Meinung nach)

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Wir sind der Ansicht, dass die WKO, in unserem Fall die Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung die gewählte Vertretung der Branchenmitglieder sind. Sie erhält Kammerumlage von allen Gewerbescheinbesitzern und hat mit diesen Geldern verantwortungsvoll und transparent umzugehen und sie im Interesse der Mitgliedsbetriebe einzusetzen. Aber sind wir uns ehrlich, weißt Du was mit Deinem Geld passiert? hats du das gefühl, dass Du durch die Kammer gut vertreten wirst bzw. weißt Du was die Kammer wirklich tut? In vielen Fällen ist das nicht so. Insbesondere durch das intransparente Vorgehen des Bundesfachgruppenobmanns bei der Einführung der neuen Ausbildungsverordnung, aber auch in zahlreichen anderen Bereichen, haben sich engagierte Mitglieder der WKO zusammengefunden. um hier etwas zum besseren für die Mitgliedsbetriebe zu errreichen. Dabei sind wir auf unglaubliche Hürden gestossen. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um  einige "Traditionen" der WKo zu beseitigen, die nach unserer Ansicht sogar rechtswidrig, jedenfalls in keinem Fall im Interesse der zahlenden Mitglieder sein kann. Im Folgendne beschreiben wir einige unserer Positionen udn Anliegen. Wenn Du selbst Themen hast, die wir für Dich und andere Kolleg:innen umsetzen sollen, schreib uns doch, oder engagiere Dich bei uns. 

Bei der vergangenen WKO-Wahl haben wir engagierte Kolleg:innen vor allem in den Bundesländern gesucht. In Tirol haben wir so viele Unterstützungserklärungen erhalten, dass wir mit dieser Unterstützung einige Mandate erreicht hätten, doch leider fanden wir keine einzige Person, die hier Verantwortung übernehmen wollte.  So konnte in Tirol die absolute Mehrheit des Wirtschaftsbundes unter dem bisherigen, umstrittenen Landesfachgruzpenobmann zwar gebrochen werden, aber die Oppositionsparteien (Grüne) konntne nicht einmal die erworbenen Madate besetzen und so setzt sich die Herrschaft des Landesfachgruppenobmannes trotz der massiven Wahlniederlage fort. Du siehst, wir brauchen DICH um hier etwas zu verändern..und nicht nur in Tirol. 

Transparenz

Die WKO ist nicht für Ihre Transparenz bekannt, aber die Realität ist noch schlimmer. Im Gegensatz zum WKO-Gesetz, in der jene Bereich explizit aufgezählt sind, die unter eine Verschwiegenheitsklausel fallen, ist die WKo der Meinung, dass ALLE Inhalte die besprochen werden, einer strikten Verschwiegenheit unterliegen und dass nur der jeweilige Fachgruppenobmann aus den Gremien berichten darf. Das ist natürlich demokratiepolitisch absurd und wir mit dem klassischen österreichischen Argument "Das war schon immer so!" begründet. Neuen Mitgliedern im Fachgruppenausschuss wird in der ersten Sitzung eine "Verschwiegenheitserklärung" zur Unterschrift vorgelegt. Da Felder einer etwaige Verschwiegenheit bereits im WKO-Gesetz geregelt sind und alles andere explizit transparent zu sein hat, werden wir auch juristisch, dieser "Tradition" eine Ende bereiten, um den Mitgliedern alle relevantren Informationen zukommen zu lassen. 

Branchenmarketing - Das Magazin "Lebe"

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Unserer Branche mangelt es, unserer Ansicht nach,  an Bekanntheit und an Prestige. Wir werden nach wie vor deutlich unter Wert gehandelt. Dem muss mit einer anständigen Branchen-PR und Brachenmarketing, sowie ordentlicher Lobbyarbeit entgegengewirkt werden. Die Fachgruppe gibt ein technisch hochwertiges (und teures) Magazin unter dem Titel "Lebe" heraus. Doch dieses Medium wird unter dem Schlagwort "von LSB für LSB" vermarktet. Tatsächlich handelt es sich um ein ziemlich perfides Werbemittel, allerdings nicht für LSB, denn die müssen nicht bei anderen LSB werben, sondern für die Funktionäre der WKO, insbesondere des Wirtschaftsbundes. Wir finden, dass die Mitgliesbetriebe nicht für die Selbstdarstellung der WKO-Funktionäre zahlen sollten. Wir fordern daher ein entsprechende Medium, dass, ganz ohne Konterfeis von diesen Personen dort vertrieben wird und aufliegt wo es eine Werbewirkung für die Mitgliedsbetriebe hat. In Wien wir bereits ein entsprechendes Magazin produziert, dass über Augustinverkäufer verteilt wird, das aber auch bei Friseuren, Arztpraxen und an anderen hochfrequentierten Orten aufliegt. Wir arbeiten daran, dass dieses Magazin in Kooperation mit anderen Bundesländern, insbesondere  Niederösterreich, professionell hergestellt und vertrieben wird. Über die größere AUflage für beide Bundesländer könnten die Stückkosten wieter gesenkt werden. Über Anzeigenverkauf könnten wietere Kosten gesenkt werden. Das Produkt soll unserer Ansicht nach zweimonatlich im Wechsel mit einem getrennten Magazins für die Personenbetreuer erscheinen und für Endkunden kostenlos sein. Branchenmitglieder können Ausgaben unter Abgeltung der Versandkosten ebenfalls erwerben und mit ihrem Stempel versehen und als sinnvolles Werbemittel nutzen. Die Produktion und Vertreilung übernimmt nach einer Ausschreibung eine entsprechend kompetente Agentur.  Slebstverständlich sollen in Zukunft auch alle Werbemassnahmen auch auf ihre Wirksamkeit (Kosten/nutzen) überprüft werden. 

Gleiches Recht für alle - und transparente Richtlinien

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Die neue Ausbildungsverordnung wird von WKO-Funktionären stetig angepriesen, zum Teil mit falschen Informationen. Fakt ist, dass dieses Gesetz nicht ausreichend diskutiert wurde und zum Teil nicht nachvollziehbare Passagen enthält bzw. ..lassen Sie es mich direkt formulieren... saudumm ist. Es wurde fast im Alleingang vom Bundesfachgruppenobmann "durchgedrückt", der seither nicht müde wird, angebliche Vorzüge zu beteuern. Nunist es aber in geltung und eentsprechende Anpassugnen sind kaum mehr möglich. Es gilt nun aus diesen Rahmenbedingungen das Beste zu machen.  Auch in diesem bereich ist Transparenz das Gebot der Stunde. Eine entsprechende Qualitätsstigerung kann nur erreich werden, wenn es tatsächlich Richtlinien für "Qualität" in den Ausbildungen gibt und sich die institute auhc daran halten. Das ist durch die mangelhafte Konzeption des Gesetzes vor allem im Bereich der akademischen Ausbildugnen mit einem "Bachelor Professional"-Abschluß nur bedingt gegeben, da diese Ausbildungen nicht der Prüfung durch die WKO unterliegen. Sprich die Unis können machen was sie wollen und tun das auch. Uns haben zahlreiche Beschwerden über mangelnde Transparenz bei der Preisgestaltung, der Wahl der Vortragenden, die nicht den gesetzlichen Anfoderungen entsprechen und vor allem dem tatsächlichen Umang der Ausbildung (Präsenzstunden). Um das zu kaschieren und sich eventuelle Prüfungen zu ersparen engagieren die Unis sich dann WKO-Funktionäre als Vortragende, um sich deren Wohlwollen zu sichern. Das ist ein unhaltbarer Zustand. Entsprechend zertifizierte Ausbildungsinstitute müssen scherstellen, dass sie die gesetzlichen Rahmenbedingungen einhalten, auch Universitäten und Fachhochschulen, sonst ist es nicht weit her mit der vielgepreisenen Qualitätssteigerung der Ausbildungen. Hier müssen sowohl wirksame als auch unbürkratische Überprüfungsstrukturen geschaffen werden, die entsprechende Missstände erkennen und abstellen und für alle gleiche und gesetzeskonforme Rahmenbedingugnen zu schaffen.

Zusätzlich wollen wir tatsächliche Qualitätstandards für Ausbildungen festschreiben und die Ausbildungsinstitute in Form eines Beratungsgremiums als Gesprächspartern der Kammer verankern. Schliesslich arbeiten auch viele Kolleg:innen als Vortragend eim Ausbildungskontext.

Zusätzlich fordern wir die Wiedereinführung der Zertifizierung von Aufbauausbildungen für die Expertenlisten. Die Abschaffung hat dazu geführt, dass sowohl Anbieter als auch Teilnehmende keine Rechtssicherheit mehr haben. Das war schlicht eine dumme Idee die wieder rückgängig gemacht werden muss.  In diesem Sinne regen wir eine Expertenliste für "Businesscoaching und psychosoziale Organisationsberatung" an, um die Kompetenz aller Kolleg:innen darzustellen die im Businesskontext erfolgreich arbeiten. Die Zugangskriterien müssen auch hier klar definiert sein. Eine Einschränkung des Zuganges auf eine, noch dazu mit Personen aus der WKO, verfolchtenen Ausbildung ist rechtswidrig, verstößt gegen Compliance-Richtlinien und ist abzulehnen.